Montag, 25. Februar 2008

el terlemesi

26022008

Okuduğu spor sayfasına eğimsiz düşüp incecik gaste kağıdına yayılan, yayıldıkça göze en aşına renkleri koyulaştıran su damlası nerden geldi diye yukarı baktı adamcağız. Başka bi araç olsa adamın farkına varmıcaktı ama, gittikleri yön iş çıkışı saatlerinde en popülerlerinden biri olduğundan, adam oturmayı başarmışken (akşam üstü saatlerinde adamın tek amacı) o da ayakta duruyodu öylece. Bi eli cebinde, diğeri de otobüsün tavanından boydan boya, dengeyi sağlamak amaçlı tutturulmuş demir çubukta. Duran aracın içinde denge de ne kadar bozulcaksa artık. Olsun, her ihtimale karşı tutuluyo işte, bi nevi otobüse biner binmez refleksi.

Damlanın yayıldığı noktadan 90derece otobüsün tavanından doğru bakıldığında onun eli kesiyodu doğruyu. Tanıyan bilir, tanımayana garip gelir. Garipliği ne o saatte, ne o otobüste, hele o adamla hiç mi hiç yaşamak istemediğinden, sanki doğruyu kesen kendi eli değilmiş gibi, uyanıkça aynı doğruyu takip edip, adamla birlikte otobüsün tavanına bakıverdi. Bu da otobüs reflekslerinden. Aynı dertten müzdaripmiş gibi. Dert ortağı oluverdi amcayla. Dertlerine ortak bulunca, yatışıyo sanki o huzursuz bakışlar. Yatıştı ki, sayfadaki artık iyice yayılmış damlayı görmezden gelip okumasına devam etti. O da dengesini ellerinin yerlerini değiştirerek sağlamaya devam etti.

İlk diildi ki buç Hazır ilerleyemiyoken, zaman da durmuşken, geçmişi hatırladı. Beden eğitimi dersi. En sevdiklerinden biriydi. Ama halkalara asılcakları zaman kabus olurdu ders. En çok pudrayı tüketen o olurdu da bi boka yaramazdı. Sıra ona gelene kadar pudra mudra kalmazdı avuçta. Sallan sallanabilirsen halkayla. Bazen de mide ağrısı numaraları yapıp tuvalete kaçardı pudranın etkisi hepten dipte, avuçtaki ter doruklara ulaştığı vakit. Dersin sonlarına doğru tuvaletten bi ağrı sahibi ifadesiyle çıkıp yerine geçerdi. Aklınca kurnazlık. O kurnazlık, otobüsteki amcayla aynı anda aynı yöne bakarkenki kurnazlıkla eş yoğunlukta.

Bi yandan eller cepte ders bitsin, bi yandan eller cepte yol bitsin, cepteki mendil su içinde, sınav kağıdı buruşmasın diye kullandığı mendilin yaşlığı kadar. O da bi işe yaramazdı. Yazdıkları kağıtta zar zor okunur, silginin kullanıldığı yerler de yırtık pırtık.

Yaz baştan, kağıt suya alışana kadar.

Donnerstag, 21. Februar 2008

jetzt in der Vergangenheit


26122004


Mozart im Vollmond, Otto Wagner im Kerzenlicht. Eine Dargstellung aus den verrücktesten Klängen im Salzburger Saal und die gleichen Säulen in Wien.
Das Flackern der Flammen auf der Beschreibung des kuppligen Eingans verbunden mit 2 grossen Säulen, deren Herkunft immer noch nicht klar ist. Waren es die Römer oder die Griechen? Oder doch die Ägypter?

Und sie singt : Ihr, die wisst was Liebe ist. Ich suche ein Gut, das ausser mir ist.


Mit dem Takt der Musik, mit all den Tönen aus der Geige, aus mehreren, aus der Querflöte, aus mehreren, steigt die Anzahl der Buchstaben vor meinen Augen, auch die Anzahl der gelesenen Seiten und um so kleiner wird der Abstand zum Ziel, mal wieder was erledigt zu haben. Aber wer denkt schon daran? Besonders wenn man die Ausstrahlung vor ein paar Minuten gesehen hat. Die Ausstrahlung, die Worte, die einfach so von ihrem Herzen kamen, das natürliche Scheinen von Katja Riemann.

Ein Moment voller Sätzen ohne Verben, seh ich grad. Aber wieso auch ein Verb, wenn das Ziel nur die Beschreibung des Moments ist.
Ein Moment voller Kunst, so voll, dass ich die Töne aus den Tasten von meiner and höre. 61 Tasten. So ist es bei den Synthesizern. Für 76 Tasten, also für ein richtiges Klavier, hätte die Rolle im Plotter nicht gereicht. Nun stehen 61 Tasten auf meiner Wand. Ich wach auf und seh schon die Musik vor mir, was genauso heisst, dass der Tag seine Augen mit den Tönen öffnet. Mal mit C und dann mit D. Nicht als ob ich das schon seit langem wüsste. Ich bin dabei, es zu lernen. Synthesizer. Ob ich das jann, weiss ich nicht, aber ich werds versuchen und an das Ziel zu gelangen, mit einer grossen, nur mit einer grossen Liebe; dass dies nicht genügt, bin ich mir schon bewusst. Mühe, Zeit, noch mehr Liebe, Wut und noch mehr Zeit. Das allse braucht es und noch mehr und mehr um ans Ziel zu gelangen. Ein Versuch ist es wert.
Am Anfang nicht daran zu glauben, dass man es nicht schafft, bringt sowieso schon das Ende. Also fang ich mit dem Glauben mal an und anschliessend grad, mit der Arbeit .

Musik aus dem 18. Jh in meinen Ohren, Architekturzitate aus dem 19. Jh, wo es hauptsächlich darum geht, der Architekt habe die Verantwortung "aus der Konstruktion die Kunstform zu entwickeln", ein Raum aus dem 20. Jh und das nächste eben dieses "jetzt". Jetzt, beleuchtet vom Kerzen-und Mondlicht, bereichert mit den Schönheiten aus der Vergangenheit. stellt eine Mosaik mit den noch nicht erfundenen Farben her.
Einzigartig, wundervoll und unendlich.

boys don't cry


08092005


gibts noch welche, die ich noch erleben sollte? momente, die meine traeume noch erfüllen können? wünsche, die noch erreicht werden müssen? ziele, die noch entworfen werden sollten? entwürfe und wege, die geplant und gerichtet werden können?


bis jetzt erreichte ich das gleichgewicht durch extreme freude und extreme traurigkeit.. jetzt stehen sie beide so um die null.. dennoch bin ich im gleichgewicht.. das leben, das ohne dieses gleichgewicht nicht existieren würde, ist diesmal, wie jedesmal, durch die störung des gleichgewichts entstanden, nur sind die wellen nicht mehr so gross nach dem sturm.. die traeume, der wunsch nach dem damaligen unmöglichen, und der jetzigen vergangenheit.. so gross ist der unterschied zwischen der welle vor und nach dem sturm..

nicht alles definieren.. neu definieren.. nur so kann man die gleichen gefühle von einander unterscheiden und sic auf den weg machen, um dann am schluss feststellen zu können, dass es die gleichen gefühle waren, und dabei kein unterschied besteht. nur der weg ist ein anderer, die richtung dieselbe, die steine und die gegend sind andere, das ziel dasselbe..

es war.. ich wills nicht definieren.. unvergessliche 3stunden und 20minuten.. ganz vorne, im regen.. die traenen, die sich nicht mal im regen verstecken konnten.. als alle geschrien haben.. boys dont cry!

danke robi!

mein dein tag


18092005


sonntagabend.. die füsse schwitzen in den schuhen nicht mehr, wenn man ein bisschen schneller unterwegs ist; im gegenteil sogar.. schlauer ists, die schritte zu verschnellern, damit sie nicht frieren.. fast in einer woche ist oktober.. sollte eine genügende erklaerung sein denk ich..

leere strassen, schritte sind zu hören, wenn wunderlicherweise jemand unterwegs ist.

wahrscheinlich ist sie auf dem weg zum bahnhof.. ist ja alles geschlossen um diese zeit und ausgerechnet am sonntagabend. ihr parfum vermischt sich nicht in andere dufte.. so viele gibts ja nicht.. nur die frische luft und der duft, den sie hinterlaesst..

die beobachtung wird zum blick.. egal was es ist, was sich bewegt formt sich in die beobachtung; wenn die theorie stimmen sollte, bin auch ich hier, solang ich in bewegung bin, haende in der hosentasche, sich nicht beeilende schritte richtung hause, stell auch ich eine beobachtung dar.. für wen und wofür.. weiss ich selber nicht..

haende in der hosentasche, unbewusst mit den 2 übriggebliebenen münzen spielend, und irgendwie hat man das gefühl, man sollte sich doch was gönnen, und auch waers für den beobachter zu langweilig, wenn die beobachtete einfach schritt für schritt nach hause geht.. blick auf den automaten, blick auf die münzen.. es reicht sogar für ein linzertörtchen.. erste münze rein, zweite hinterher..klick klick und track fliegt das törtchen runter.. milch gibts ja genug, daran hat man am vorherigen tag noch im letzten moment gedacht.. wochenende ohne milchkaffee ist genauso unertraeglich wie ein cafe ohne musik.. genug aktion für den beobachter.. zu hause wartet der kaffee

fteotdgs


13102005

why do u cry

what did i say
i wish i could stop
too many tears

too many cries

too many years i cried for u


dass ich meine traenen fast nicht mehr leiden kann.. dieser extremzustand wird auf dauer zur gewohnheit, die mich bei jeder einheit der einfachen sachlichkeit begleitet. ob ich sie begleite, oder sie mich, ist eine andere frage der zeit, wenns sie überhaupt gibt, die zeit, die ich immer noch nicht in keine unsachlichkeit einordnen kann, falls man sowas nötig waer..

nur sind die notfaelle in diesem fall ebenfalls in der unbeschreibbarkeit verloren, dass man die faehigkeit fürs erreichen der tiefe nochmal erfinden müsste. somit versteckt sich die mögliche lösung in der erfindung, für die man sich nicht traut, das leben zu riskieren, oder eben die zeit, das aller wertvollste, so wegzuschmeissen.. lieber bleibt man da wo man ist und fragt sich staendig nach dem ungreifbaren notfall, unzufall und nach dem fall des lebens.. bis man reinfaellt..

oda


25092004

Wie ein Faden streckt sich der Schatten des Mückchens linienweise zwischendurch unerwartete Kurven machend von einer Ecke zur anderen. Beobachten war immer die schönste Beschaeftigung waehrend des Wartens, und sie wird es auch immer sein, solang man etwas erwartet. Ob es nun das fast gelbe Blaettchen, das höchstwahrscheinlich vor ein paar Tagen vom Ast runtergefallen ist und sich mit dem seidefeinen Wind bewegt, oder ob es dieses Mückchen, das an so hell wie möglichen Orten rumhaengt, ist.. Dem Wartenden ist es ziemlich egal, ob das Blaettchen drauf wartet, aufgehoben und in ein hübsches Tagebüchlein geklebt zu werden; ob das Mückchen geduldig drauf wartet, die frische rote Flüssigkeit unter der Haut eines Fremden zu saugen.. Jede Bewegung ist ihm eine Beschaeftigung wert. Wie dieser sich dauernd bewegende Schatten im Zimmer.

Ziemlich nervig ist es, wenn ausgerechnet an der schönsten Stelle des Songs ein Auto vorbeifaehrt und sich unverschaemt in die Töne einmischt. Es ist ja nicht allein der Laerm des Motors, sondern auch das (für den Wartenden) unnötige Jubeln, das aus dem Auto bis ins Zimmer kommt. Dieser freche Laerm kann die Stimmung doch auf einmal nicht stören. Das Buch im Lager wartet ja auch schon seit Monaten gelesen zu werden; die angekreuzten Orte auf der Karte warten ja auch schon seit Jahren besucht zu werden; die erledigten Punkte auf der ToDo-Liste warten ja auch schon seit gestern Abend mit einer leuchtenden Farbe durchgestrichen zu werden; die gelesene Seite wartet geblaettert, der Kaffee getrunken, die Batterien aufgeladen zu werden..

Nicht jetzt, nicht beim Beobachten; denn es ist vielleicht der angenehmste Moment waehrend des Wartens die süssen Kopfschmerzen zu spüren. Hatten sie schon vor dem Song angefangen oder erst nachdem sich das Ohr auf den Gitarrensound konzentriert hatte? Vielleicht genau dann, als die Melodie mal wieder eine Gaensehautaktion verursachte.. Gaensehaut, weil die eingeatmete Luft nichts anderes als die Liebe zur Musik war. Eine Berührung im Herzen, die die schönsten Gefühle und Gedanken erweckte. Genau wie jetzt wieder.. und wieder.. Der Wunsch, dass die Melodie nie enden soll; macht es selbst den Grund des Wartens für eine kurze Zeit, oder einfach für "jetzt", wertlos.. "jetzt" einfach die Verantwortung der Zukunft diesem Mückchen zu überlassen und die Schönheit der Musik zu geniessen. Im Schatten teilt sich die Zukunft im ganzen Zimmer voller Farben auf. Ziele werden klarer und auch sie warten, erreicht zu werden. Die Bilder des polnischen Regisseurs finden die Identitaet zu den Zeilen des französischen Autors. Ein praechtiger Glaube, der das ganze Zimmer mit Hoffnungen umwickelt..


Nun macht das Warten wieder Spass, weil "bald" eigentlich naeher ist als es bedeutet, sogar fast "jetzt"

dolmuş


18092004


Durch verschwitze Hand feucht gewordenes Stück Papier, das für den Kosten des 20-Minuten-Weg schon am Anfang des Tages in die Hosentasche versorgt wurde, hat sie dem Fahrer endlich reichen können. Einfach war ja sowas nicht. Der Fahrer musste sich auf den Weg konzentrieren, die Mitreiser/innen wollten schliesslich das Geld auch hervorreichen, dazu noch dieser gewöhnliche Verkehr, wodurch der Weg seinen Namen mit einer höheren zweistelligen Zahl als 20 veraendern musste. Sollen sie sich doch erstmal alle beruhigen, soll doch erstmal Stille sein; Stille in dem Sinne war der Laerm des Verkehrs. Aber nun hatte ja das Geld seinen kurzfristigen Platz gefunden.

Es war soweit. Die Zeit, an der nur die Gegenwart existiert, war endlich gekommen. Als ob sie es zum ersten mal machen würde, jedes mal mit derselben Lust, mit demselben Grinsen, und mit derselben Gleichgültigkeit; ob draussen die Sonne so heftig scheint, bis die Vorhaenge sich entfaerben, oder ob der Regen an die Fensterscheiben klopft, bis der vor der Glotze eingepennter Nachtschichtarbeiter aufwacht, das war alles egal. Nicht, dass sie ihre Augen geschlossen haette und die Faszination der Kleinigkeiten da draussen verpassen würde; nur, wie alles egal war, war alles einzigartig, wertvoll, wunderschön und sogar wahr. Das eine war unvergleichbar mit dem anderen, denn jeder Punkt flog mit einem anderen Ton, jeder Ton erfand eine andere Farbe, und jede Farbe roch nach einem anderen Duft. Und nicht, dass sie sich unbewusst waere, dass der einzig wahre Grund die Musik war. Genau da fing das Grinsen an; an dem Startpunkt der Unendlichkeit der Wirklichkeit. Es war nicht die Zeit, sich Fragen zu stellen, denn die Antworten hörte man eh durch den Duft der Musik. Es gab sowieso nur eine Antwort : geniessen! Und zwar jetzt.. immer jetzt.. jetzt immer. Geniessen, bis "jetzt" zum "immer" wird. Geniessen, bis "fühlen" zu "lieben wird.

Mochte es doch schwer sein, es war schon lange kein Grund das Leben nicht zu lieben. Mochte die Sonne doch nicht gleich aufgehen, wenn man sie wünschte; es war schon lange kein Grund der Sonne den Rücken zu drehen. Mochte das Ziel so weit weg und unsichtbar sein, es war schon lange kein Grund den Weg zu beenden und stehenzubleiben.
Der Verkehr war doch nicht so heftig und der Weg erreichte seinen 20-Minuten-Standard. Die 20-Minuten konnten vielleicht die Welt nicht gleich retten, aber das "jetzt"; erreichte die Ewigkeit der Einzigartigkeit aller duftenden Töne. Danke Musik!